Es war einmal…, so beginnen viele gute Geschichten. Bei unserer Geschichte begann es im Jahr 1998 in Niederbayern.
Christian, der während seines BWL-Studiums jahrelang von einer minderwertigen Kaffee-Plörre begleitet wurde, war es endlich leid, für solchen Schund noch länger sein Geld auszugeben. Daher realisierte er kurzer Hand den wahrscheinlich ersten Coffee-Shop Deutschlands in dem Bio-Kaffee ausgeschenkt wurde. Die Fangemeinde des dort angebotenen hochwertigen Kaffees wurde schnell größer, so dass er expandieren musste und bald eine kleine Kaffeekette entstand. Seit dieser Zeit hat Christian wieder Freude am Kaffeetrinken und aus ursprünglichem Frust in Sachen Kaffee wurde eine große Leidenschaft.
Tom, ebenfalls aus Niederbayern, traf irgendwann in den letzten Jahren seinen Freund Christian wieder, mit dem er bereits im Lausbubenalter gemeinsam als Ministrant am Altar stand. Bereits damals starteten Tom und Christian erste Testreihen über das Mischungsverhältnis von Wasser und Wein und testeten die unterschiedlichen Geschmacksergebnisse hinreichend.
Vom Ministrant inzwischen zum Mediengestalter herangewachsen, wurde Tom bald verantwortlich für die Marketingaktivitäten der Coffee-Shops, die immer mit witzigen und frechen Aktionen von sich reden machten.
Für seine kreativen Nachtschichten verlangte Tom, die Nachteule, von Christian als Obolus eine spezielle Kaffeemischung, die ihn bei seiner Arbeit bis zum Morgengrauen begleiten sollte. Irgendwann bekam er sie, die erste eigene Mischung, nur für Tom, die Nachteule.
Oliver, ein dynamischer Webdesigner und Freund von Tom, fand diese Idee witzig und bestellte für sich und seine Entwicklungsarbeit eine kräftige Kaffeemischung zum weg-beanen. Er staunte nicht schlecht über die Qualität, die ihm kurz darauf angeboten wurde.
Das war der Anfang, gemeinsam begannen wir drei, an einer aufkeimenden Idee zu tüfteln. Magenunfreundliche Ein-Pfund-Versprechen waren uns schon immer ein Gräuel. Unsere Vorstellung von der gerechten Kaffeebohne sah anders aus.
Unsere Vision, eine spezielle Kaffeemischung für jeden von uns, gemischt aus Kaffeebohnen, die unseren eigenen Ansprüchen und Werten nach Gerechtigkeit, Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit und Qualität genügt, nahm immer mehr Gestalt an.
Unser Trio ergänzte sich bestens. Die anfallenden Aufgaben wurden schnell verteilt, jeder arbeitete entsprechend seiner Stärke. Einzig und allein auf einen Geschäftsführer wollten wir uns nicht festlegen, denn keiner von uns dreien wollte gegenüber den anderen beiden den Chef raushängen lassen.
Birgit, eine Freundin mit norddeutschen Wurzeln, schien uns als Ausgleich zu unserem bayrischen männlichen Dreigestirn am besten geeignet für die Position des weiblichen Geschäftsführers. Kurzerhand haben wir ihr ihre Kaffeetanten-Bohnenmischung zusammengestellt und obwohl Birgit jahrelang Teetrinkerin war, war es ein leichtes, sie mit Qualität zu überzeugen und mit ins mybeans-Boot zu holen.
Und schon sind wir mittendrin in unserer Geschichte, auf der Suche nach den gerechten Kaffeebohnen und bei der Vereinigung aller Morgenmuffel, Nachteulen, Kaffeetanten, Blümchenkaffee-Trinkern und Bean me up-Scotties dieser Welt. Und vor allem auch mit den (Kaffee-)Typen, die sich nirgendwo einordnen lassen.