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Coffea arabica ist die ursprünglich aus Äthiopien stammende Kaffeepflanze. Den Namen verdankt sie den Arabern, die mit diesem Kaffee regen Handel betrieben.
Von der Arabica Kaffeebohne gibt es etwa 50 Unterarten, die alle von der Mutterpflanze abstammen. Im Laufe der Zeit haben sie in den unterschiedlichen Anbauländern ihre eigenen Charakteristika entwickelt. Die drei gebräuchlichsten Arabica Sorten sind Bourbon, Maragogype, Tipica.
Eine Kaffeebohne hat mehr als 1000 Aromastoffe, die man bisher gefunden hat. Einige Kaffeearomen warten noch auf ihre Erforschung und Entdeckung.
Einen Aufguss gibt es nicht nur beim Tee, sondern auch Kaffee kann aufgegossen werden. Die Kaffeezubereitungsvariante wird bevorzugt in arabischen und auch asiatischen Ländern angewendet. Das eingesetzte Kaffeemehl wird besonders fein gemahlen. So werden die Fette, Öle und Aromen besser gelöst und der Kaffeesatz setzt sich in der Tasse leichter ab.
Den professionellen Kaffeemacher bezeichnet man als den Barista. Barista ist noch kein Ausbildungsberuf, mittlerweile gibt es aber einige Anbieter von professionellen Kaffeeschulungen, die umfangreiches Wissen und Können für einen werdenden Barista zur Schulung bereit stellen. Dennoch, ein guter Barista wird man erst über die Zeit, mit viel Wissen, gepaart mit praktischer Erfahrung.
Caffee, Cafe, Café, Coffee, Coffe, Cofe, Kaff, Kaffee, Kaffe, Kafee, Kava, Kawa, Kopi, Kahve
Der Begriff Kaffee meint in der alltäglichen Bedeutung ein Heißgetränk, welches unter Verwendung von Kaffeebohnen hergestellt wird.
Beim Anbau von Biokaffee werden strenge Maßstäbe, wie der vollkommene Verzicht auf den Einsatz chemischer Mittel, angelegt. Die Einhaltung der Richtlinien werden auf allen Ebenen der Produktion, Weiterverarbeitung, Lagerung und Verkauf von Kaffee und Espresso strikt kontrolliert. In Deutschland müssen Anbieter von Bio- bzw. Ökoprodukten die Auflagen des Gesetzgebers zwingend einhalten. Die genaue Einhaltung und Anwendung der EG-Öko-Verordnung wird regelmäßig kontrolliert. Jedes zertifizierte Biounternehmen deklariert entsprechend.
Eine Zusammenstellung einer Kaffeemischung aus verschiedenen Kaffeesorten und Kaffeeanbauländern.
Industrielle Kaffeeröster, die ihre Ware als Massenprodukt vertreiben, verarbeiten gerne bis zu zwanzig Kaffeesorten in einem Blend, um den Geschmack zu standardisieren.
Das Innere der roten Kaffeekirschen bezeichnet man als Bohne. Eigentlich ist diese Bezeichnung falsch, da es sich um zwei Bohnenhälften handelt. Nur in Ausnahmefällen enthält eine Kaffeekirsche wirklich eine Bohne. Diese wird Perlbohne genannt.
Die Bezeichnung Café hat sich umgangssprachlich für einen auf Kaffee spezialisierten Gastronomiebetrieb durchgesetzt. In Italien meint man mit einem Café einen Espresso.
Andere Bezeichnung für Coffee-Shop. Die italienische Variante der Caffé-Bar meint meist ein Kaffee mit einer langen Theke, über welche der Barista den zubereiteten Kaffee reicht. Der Kaffee wird von den Gästen im Stehen eingenommen. Die anglo-amerikanischen Coffee-Bars sind vom Konzept angelegt wie die Coffee-Shops.
Coffee-Shops mit ausgedehnten Sitzmöglichkeiten werden als Coffee-House bezeichnet. Vor allem amerikanische Kaffeehaus-Systembetreiber bedienen sich gerne dieser Begrifflichkeit.
Verstand man unter dem Begriff Coffee-Shop noch in den 90igern ein Handelssystem in den Niederlanden, in welchem weiche, von der niederländischen Regierung genehmigte Drogen verkauft werden dürfen.
Die Amerikaner machten den Begriff für das von ihnen entwickelte moderne Kaffeehaussystem nutzbar, in welchen Kaffeespezialitäten zum Direktverzehr und als Mitnahmegetränke in einer modernen Form der Selbstbedienung angeboten werden. Heute versteht man weltweit unter dem Begriff Coffee-Shop das amerikanische Kaffeehaussystem.
Kaffeegetränk im Pappbecher zur Mitnahme für unterwegs. Die moderne Art des Kaffeetrinkens. Im Sinne der Nachhaltigkeit gibt es auch wiederbefüllbare Kaffee-Mitnahmesysteme, so geannante Refill-Cups.
Jeder gute Espresso schmückt sich mit einer ansehnlichen Crema. Eine ordnungsgemäße Crema ist das Ergebnis einer optimalen Espressozubereitung. Hierzu müssen die wesentlichen Komponenten der Espressozubereitung harmonieren. Die Crema sollte zwischen 1 mm und 3 mm stark sein.
Englisches Wort für einen entkoffeinierten Kaffee, welches durch den Einzug der Coffee-Shops zunehmend gebräuchlicher wird.
Ursprünglich wurde das Koffein in der Kaffeebohne isoliert, weil die Pharmaindustrie ein besonderes Interesse und entsprechenden Bedarf für ihre Verwendung hatte. Der lange Zeit als unbrauchbar geltende koffeinfreie Kaffee wurde von Marketingexperten neu aufgewertet.
Lange Zeit meinte man, dass eine Unverträglichkeit von Kaffee bei vielen Menschen vom enthaltenen Koffein ausgeht. Vielleicht sollte das auch nur geglaubt werden, um den entkoffeinierten Kaffee verkäuflich zu machen.
Auch entkoffeinierter Kaffee hat noch einen Koffein Restanteil von circa 1 Gramm pro Kilogramm Kaffee.
Zwischenzeitlich weiß man, daß eine sogenannte Kaffeeunverträglichkeit nicht vom enthaltenen Koffein in der Kaffeebohne, sondern in der Regel von anderen Inhaltsstoffen ausgeht.
Ersatzkaffee meint einen aus Zichorienwurzel gewonnenen oder mit Zichorienwurzel gestreckten Kaffee. Der Geschmack der Zichorienwurzel ist dem Aroma von Kaffee sehr ähnlich. In Jahren der Kaffeeknappheit hatten die Obrigkeiten immer wieder auf die gesundheitlichen Vorteile des Ersatzkaffees verwiesen, um vom eigentlichen Problem, der Kaffeeknappheit, abzuwenden. In der ehemaligen DDR gaben die Bürger diesem Kaffee auch den Namen „Erich’s Krönung“, als in den 70er Jahren das damalige Staatsoberhaupt Erich Honecker diesen Kaffee anpries.
Wortgeber für den Espresso ist das französische Wort l´esprés. Die Franzosen meinten damit einen kleinen, kräftigen Kaffee. Die Espressokultur haben die Italiener entwickelt. Mit ihren speziellen, unter Druck arbeitenden Espressomaschinen, haben sie die Verfahren der Geschmackgebung von Kaffee optimiert.
Siehe Perkolator
Am Markt gibt es Espressovollautomaten und Siebträgermaschinen. Um einen richtigen Espresso herzustellen, benötigt man eine Siebträgermaschine, auch Espresso-Halbautomat genannt. Zwischenzeitlich gibt es auch für private Haushalte eine unzählige Auswahl an Kaffeemaschinen zu erschinglichen Preisen, die einen halbwegs oder sogar richtig vernünftigen Espresso produzieren.
Die Extraktion bei der Kaffeezubereitung beschreibt die Phasen der Berührungszeit von Kaffeemehl und Wasser und der damit verbundenen Geschmacksentwicklung.
Zwischenzeitlich gibt es mehrere Organisationen, welche die Einhaltung so genannter fairer Handelsbedingungen kontrollieren.
Der Verein TransFair hat sich auf die Fahne geschrieben, den Handel mit Waren aus der Dritten Welt auf die Einhaltung bestimmter Regeln und Bedingungen zu kontrollieren, so genannte faire Bedingungen. Die Rainforest Alliance hat die Ansprüche weiter umschrieben und bezieht die Erhaltung der Artenvielfalt mit ein. Das Biosiegel stellt den ökologischen Anspruch in der Vordergrund. Bei UTZ sind die Bestimmungen an faire Bedingungen und Nachhaltigkeitskriterien geknüpft.
Denken wir an die Urzeiten der Kaffeezubereitung zurück. Die Menschen haben sich vielfältige Gedanken über Zubereitungstechniken und Filtermöglichkeiten und die optimale Trennung von Kaffeegetränk und Kaffeemehl gemacht. Heute sind verschiedene Metall-, Kunststoff- und Papierfiltertechniken im Einsatz. Der populärste Kaffeefiltrierung unseres Filterkaffees ist der Papierfilter.
Filterkaffee ist landläufig die Bezeichnung für einen Kaffee, der manuell aufgegossen oder mittels automatisch zugeführtem Warmasser eine bestimmte Zubereitungsart des Kaffeegetränks beschreibt. In Deutschland kannte man bis vor wenigen Jahren im Haushaltsbereich nur diese Kaffeezubereitungsvariante. Mit dem Einzug der Kaffeevollautomaten in die privaten Haushalte, hat sich die Gewichtung der Filterzubereitung zur Espressozubereitung verschoben. Dennoch ist die gebräuchlichste Variante nach wie vor die Filterkaffeevariante.
Das englische Wort Flavor meint nichts anderes als den Geschmack eines Kaffees. In der modernen Kaffeesprache bringt das Wort Flavour oder Flavor vielfach die Zugabe von künstlichen Aromen im Kaffee zum Ausdruck, wie Kaffee mit Erdbeergeschmack.
Der zusätzliche Geschmack wird entweder der Kaffeebohne zugeführt oder das Kaffeegetränk wird mit einen entsprechenden Geschmacksstoff versehen.
Die Bezeichnung Kaffee-Halbautomat steht für eine Espressomaschine mit Siebträgertechnik. Die Arbeitsschritte werden nicht vollautomatisch durchgeführt. Der für den Ausgang eines Espressogetränks elementare Arbeitsschritt der Siebträgerbefüllung wird manuell ausgeführt.
In professionell arbeitenden gastronomischen Betrieben, Cafe-Bars, Coffee-Shops, Kaffeehäusern und Bäckereien, wird immer ein Kaffeehalbautomat bzw. Siebträgermaschine eingesetzt. Die Zubereitung eines Kaffeegetränks mit einem Halbautomaten verlangt vom Baristi fachmännisches Wissen und praktisches Können.
Hochlandkaffee ist die Bezeichnung für eine Kaffeebohne, die in Lagen über 800 Metern über dem Meeresspiegel angebaut wurde und gereift ist. In diesen Höhenlagen herrschen klimatisch besondere Bedingungen, die sich auf das Wachstum und die Entwicklung der Kaffeebohnen speziell auswirken. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Hochlandkaffee als besonderes Qualitätsmerkmal verstanden.
Kaffee ist ein Handelsgut, welches von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Deshalb wird Kaffee an den Kaffeebörsen gehandelt. Um es genauer zu sagen: An den Kaffeebörsen wird weniger mit der Ware Kaffee als physisches Produkt gehandelt. Meist ist der Kaffee längst verkauft. An der Kaffeebörse wird der Wert für den bereits verkauften Kaffee ermittelt. Man spricht dann von Warentermingeschäften.
siehe Ersatzkaffee
Die österreichische Beschreibung für einen speziellen Ort des Kaffeetrinkens. Die Kaffeehäuser in Österreich, im Besonderen die Wienerische Variante, stehen für ein außergewöhnliches Ambiente, meist im Stiele der Habsburger Monarchie. Aber auch der Service der Kaffeehäuser ist ein besonderer, meistens mit viel Charme und vornehmen Stiel.
Die Begrifflichkeiten Kaffeeautomat und Kaffeevollautomat werden häufig verwechselt oder in einen Topf geworfen. Der Kaffeeautomat ist eigentlich ein Getränkeautomat, der neben Kaffee auch Tee, Cappuccino und häufig sogar Suppen zubereiten kann. Kaffeeautomaten werden häufig in Verwaltungen, Universitäten, Schulen, Bahnhöfen und Schulen eingesetzt, um nur einige Beispiele anzuführen. Das Kaffeegetränk wird mit löslichem Kaffee produziert.
Die reife Frucht eines Kaffeestrauchs nennt man Kaffeekirsche, da diese optisch einer Kirsche sehr ähnlich ist. Die Reifezeit einer Kaffeekirsche beträgt sechs bis neun Monate, je nach Klima und Bodenverhältnisse.
Die Kaffeebohnen werden in kleine Kaffeepartikel gemahlen, gemörst oder geschnitten. Nach der Mahlung der Bohnen erhält man Kaffeemehl. Die Körnung des Kaffeemehls ist entscheidend für die jeweilige Zubereitungsvariante des Espresso- oder Kaffeegetränks.
Auf Knopfdruck wird in Einzelportionierung das gewünschte Kaffeegetränk zubereitet. In der Regel werden die Kaffeebohnen frisch gemahlen. Der Kaffeevollautomat wurde ursprünglich für die Gastronomie entwickelt, um das Personal zu entlasten.
In den vergangenen Jahren wurden die Märkte mit Kaffeevollautomaten für den privaten Gebrauch geradezu überschwemmt.
Die Portionierung und Zubereitung einer Tasse Kaffee mit dem Vollautomaten mittels Kaffeekapseln ist die jüngste Variante der Kaffeezubereitung. Die Hersteller haben unterschiedliche Systeme entwickelt und wollen damit die Automatenkäufer an ihr Kapselsystem binden. Die Kapseln sind in der Regel mit einer Espresso-Röstung befüllt. Eine Portionen Einheit pro Kapsel Kaffee oder Espresso ist, umgerechnet auf den Inhalt einer Kapsel berechnet, sehr teuer.
Stellt man sich den Unterschied von Milch oder Wasser im Mund vor, versteht man in etwa, was mit dem Körper eines Kaffees gemeint ist.
Koffein kommt nicht nur im Kaffee, sondern insgesamt in etwa 60 verschiedenen Pflanzenarten vor, wie beispielsweise im Tee oder Kakao. Wir wissen, dass Koffein auf den menschlichen Organismus wirkt. In angemessenen Mengen kann sich Koffein sehr positiv auswirken: die Aufmerksamkeit steigt, das Wohlbefinden nimmt zu und mehr. In Überdosen kann Koffein die Nervosität erhöhen und zu Schlafstörungen führen.
siehe entkoffeinierter Kaffee
Umgangssprachlich wird der Begriff Kolbenmaschine für eine Siebträgermaschine verwendet. Nach dem Verfahren einer Kolbenmaschine setzt ein Kolben in den Brühgruppen der Kaffeemaschine auf die Siebträger auf, welcher das Wasser auf das Kaffeemehl drückt.
Die häufige Gleichsetzung Kolbenmaschine und Siebträgermaschine ist nicht richtig, da eine Siebträgermaschine auch nach einem anderen Verfahren als dem Kolbenprinzip arbeiten kann.
Eine besondere Kaffeespezialität aus Indonesien. Auf der Insel Java in der Region Luwak hat man beobachtet, dass die dort heimische Zibetkatze mit Vorliebe die Kaffeekirschen frisst. Den für die Kaffeekatze ungenießbaren Teil, nämlich die beiden Kernhälften, werden wieder ausgeschieden. Dieser Kaffee wird als besonders bekömmlich und aromatisch empfunden und erzielt auf den Kaffee-Weltmärkten Spitzenpreise. Leider hat die hohe Nachfrage nach diesem Kaffee dazu geführt, die in der Wildnis lebende Zibetkatze in Käfigen zu halten und ihr als Hauptnahrung Kaffeekirschen zu verabreichen. Diese Art der Kaffeeerzeugung entspricht leider weder fairen, noch gerechten oder nachhaltigen Bedingungen. Das Unternehmen mybeans distanziert sich von diesem Kaffee, dem Kopi Luwak.
Kaffee und Espresso bewahrt man am besten trocken, bei einer Raumtemperatur von 6 ° bis 18 ° C auf. Optimal ist eine Aufbewahrung stets in ganzen Bohnen. Kaffee sollte nie von der Ursprungsverpackung in ein anderes Aufbewahrungsgefäß umgefüllt werden, denn damit gehen wichtige Aromastoffe verloren.
Vor allem gemahlener Kaffee nimmt sehr leicht fremde Gerüche an. Deshalb ist ein Verpackungsverschluss mit Zipper optimal.
Löslicher Kaffee besteht zu 100 % aus reinem Kaffee. Es gibt mehrere Verfahren zur Herstellung löslichen Kaffees. Ursprünglich wurde das Verfahren zur Herstellung von löslichem Kaffee entwickelt, um die Kaffeeüberschüsse nicht vernichten zu müssen, sondern diesen haltbar zu machen. Der lösliche Kaffee hat enorme Marktanteile erreicht. In manchen Ländern ist löslicher Kaffee sogar das Hauptkaffeegetränk.
Der Begriff Kaffeemahlen hat sich fest eingeprägt und meint den Verarbeitungsprozess, die Kaffeebohnen klein zu reiben zu zermalmen. Mit modernen Methoden sollte eine gute Kaffeemühle die Bohne nicht zermalmen und reiben, sondern vielmehr „Schneiden“. Wird die Bohne zermalmt und gerieben, ändert sich die Temperatur der Bohne und diese kann verbrennen. Den Geschmack von verbrannten Kaffee kennt man. Beim Schneiden der Bohnen bleibt die Temperatur dieser konstant.
Der Mahlgrad legt die Korngröße des gemahlenen Kaffees fest und damit die Extraktionszeit bei der Kaffeezubereitung. Der Mahlgrad oder eben die Körnung des gemahlenen Kaffees hat somit wesentlichen Einfluss auf die Stärke des Kaffeegetränks nach der Zubereitung.
Zwischenzeitlich gibt es einmal jährlich eine von der SCAE ausgetragene Baristameisterschaft für verschiedene Zubereitungskategorien. Der Deutsche Meister der Baristi wird zur World-Champignon-Ship eingeladen.
Das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) gibt Auskunft über die Mindesthaltbarkeit des Kaffees bei ungeöffneter Verpackung. Diese Angabe ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
Bei sachgemäßer Lagerung verdirbt zwar der Kaffee auch nach Überschreitung dieses Termins nicht, dennoch verflüchtigen sich im Laufe der Zeit wichtige Aromastoffe.
Ursprünglich war damit die Handelsstadt im Jemen gemeint, die den Kaffeehandel im arabischen Raum betrieb. Abgeleitet davon entstand ein Kaffeegetränk, welches hauptsächlich in den arabischen Ländern getrunken wird.
Neben den herkömmlichen Handmühlen sind mittlerweile viele Elektromühlen auf dem Markt. Ein hochwertiges Geschmacksergebnis gelingt mit einer elektrischen Kaffeemühle am Besten.
Ein Kaffeepad ist eine runde Papierfiltertasche, in die 7 – 8 Gramm Kaffeemehl eingeschweißt sind. Kaffeepads können sowohl in Kaffeefiltermaschinen, wie auch in Espressomaschinen eingesetzt werden. Auf dem Markt gibt es viele Kaffeeautomaten, die speziell für den Einsatz von Kaffeepads entwickelt wurden.
Meist wird das Wort Espressokanne verwendet. Eigentlich ist der Ausdruck falsch, da der Perkolator, ebenso wenig wie die Espressokanne, einen Espresso produziert. Das im Gefäß aufsteigende Heisswasser fällt auf das Kaffeemehl. Heraus kommt ein kräftiger, starker Kaffee.
Was am Ende der Kaffeezubereitung mit dem Espressohalbautomaten im Siebträger übrig bleibt, nennt sich Puck. Zumindest sollte es so fest gepresst sein und aussehen wie ein Puck.
Bleibt im Siebträger wässriges, matschiges Kaffeepulver zurück, müssen die Paramter der Kaffeezubereitung verändert werden.
Coffea canephora ist die unempfindliche Sorte der Kaffeepflanzen. Die Robusta Bohne hat sehr viel mehr Koffein als die Arabica Bohne, in etwa zwei bis drei mal soviel.
Lange Zeit galt die ursprünglich wild wachsende Kaffeebohne Robusta als die gering geschätzte Variante, im Verhältnis zu ihrer Schwester Arabica. Heute gibt es viele exzellente Robusta Kaffeebohnen auf dem Markt, die als sortenreiner Kaffee viele Anhänger gefunden hat.
Espressomischungen bestehen meistens aus einem 70 bis 80 %igen Anteil Arabica Kaffeebohnen, die mit einer Robustabohne ergänzt werden. Die Espressomischung erhält dadurch im Ergebnis meist mehr Fülle, Kraft und entwickelt eine schönere Crema.
Das Rösten ist gewissermaßen die Formvollendung bzw. Veredelung der grünen, ungenießbaren Kaffeebohne. Das Rösten ist ein sehr komplexer Prozess. Es gibt zahlreiche Varianten zur Durchführung einer Kaffeeröstung. Die Röstdauer liegt zwischen zwei Minuten bei industriellen Großröstern und einer zwanzigminütigen Langzeitröstung bei handwerklich orientierten Röstern. Ein guter handwerklicher Röster zeichnet sich wie ein guter Koch mit einem feinen Fingerspitzengefühl aus. Jede Kaffeebohnensorte verlangt ein eigene Röstoptimierung.
Sauerstoff ist der Kaffeefeind Nr 1 für die Kaffeearomen. Die verflüchtigen sich an der Luft. Möglicherweise ausgetretene Kaffeeöle, meist bei sehr dunkel gerösteten Espressovarianten der Fall, werden an offener Luft auch sehr leicht ranzig.
Mehr als 80 verschiedene Säuren enthält ein Kaffee. Die Sorte Arabica besitzt mehr Säuren als die Sorte Robusta. In einem Filterkaffee sind Säuren meist erwünscht, weil sie den Kaffee lieblicher machen. Für einen Espresso verzichtet man auf die Säuren und röstet diese mittels langer Röstzeiten heraus.
Das verbrauchte Kaffeemehl nennt man Kaffee-Satz. Kaffee kann nur einmal verwendet werden, im Gegensatz zu manchen Tee’s, die man durchaus mehrmals aufgießt. Bestens geeignet ist der Kaffeesatz als Blumendünger, da er auch nach der erstmaligen Verwendung noch viele Inhaltsstoffe in sich hat, die nicht ausgeschwemmt wurden. Viele Hobbygärtner schwören darauf.
Die Schweizer haben auf die von ihnen entwickelten Kaffeevollautomaten eine spezielle Kaffeeröstung abgestimmt. Der Röstgrand liegt zwischen einer Espressofärbung und einer hellen Filterkaffeeröstung. Das Kaffeegetränk aus dieser Kaffeebohne nennt man in der Schweiz Schümli.
Dabei handelt es sich um Aufbewahrungsbehälter für Kaffeebohnen. Im altherkömmlichen Kaffeehandel sind diese oft noch aus Porzellan. Moderne Coffee-Shops präsentieren ihr loses Kaffeebohnensortiment meist in der Messingschütte.
Ein professionell arbeitender Barista verwendet für die Zubereitung eines Espresso oder Kaffee immer einen Espresso-Halbautomaten. Die über eine separate Kaffeemühle gemahlenen Bohnen für jeweils eine Kaffeemengeneinheit, wird mittels des Siebträgers aufgenommen, den der Barista in die Espressomaschine einspannt. Es gibt Halbautomaten mit einer Brühgruppe bis zu vier Brühgruppen.
Die Ursprungssorten des Kaffees sind unter der Bezeichnung Robusta und Arabica bekannt. Mit der Verbreitung des Kaffeeanbaus in der Welt, haben sich zahlreiche Untervarianten und Sorten gebildet.
Tamper, Espresso-Stampfer, Espresso-Stopfer sind Ausdrucksvarianten für ein und das selbe Teil. Das in den Siebträger einer Espressomaschine gefüllte Kaffeemehl wird mit dem Tamper verdichtet. Dadurch wird der Wasserwiderstand beim Durchlaufen des Kaffeemehls erhöht. Wichtige Aromen, Fette, Öle und Geschmacksstoffe können vom durchlaufenden Wasser besser aufgenommen werden.
Für einen Kaffee gibt es unzählig viele verschiedene geeignete und brauchbare Tassenformen und –varianten. Für einen Espresso empfiehlt sich unbedingt eine dickwandige Porzellan- oder Steintasse, die gerne etwas konisch oder leicht rundlich sein darf. Auf keinen Fall darf die Espressotasse oben breit sein, da sonst die Crema zu sehr verfällt und sich die Aromen verflüchtigen. Der Preis ist für eine gute Espressotasse meist nicht entscheidend. Es gibt sehr günstige und empfehlenswerte Espressotassen auf den Markt. Ob Porzellan oder gutes Steinzeug für einen Espresso oder eine Tasse Kaffee besser geeignet sind, ist ebenso reine Geschmackssache.
Ein Espresso gelingt mit einer Brühgruppentermperatur von 90 ° bis 95 ° Celsius am allerbesten. Einen Kaffee bereitet man meist mit 85 ° bis 90 ° Grad Celsius heißem Wasser zu. Ist das Wasser noch heißer, verbrennt der Kaffe bzw. der Espresso. Ist die Wassertemperatur zu kalt, können sich die Aromen und Inhaltsstoffe nicht entfalten. Man spricht dann jeweils von Überextraktion bzw. Unterextraktion. Ein Kaffeekenner liest dieses Ergebnis bereits aus der Crema.
Ein wichtiges Süßungsmittel für viele Kaffeetrinker. Neben dem weißen Zucker, der von der Zuckerrübe gewonnen wird, hat sich der braune Rohrzucker einen bedeutenden Platz neben der Espressotasse erobert. Der braune Rohrzucker ist für viele Kaffeetrinker verträglicher. Aufgrund seiner Eigenschaften unterstreicht der braune Rohrzucker auch die kaffeeeigenen Aromen besser.
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